DAVID ROCKWELL für FORMANI

Porträt von David Rockwell — Architekt und Designer für FORMANI

DAVID ROCKWELL

Formani und David Rockwell haben im Rahmen ihrer ersten Kooperation die Beschlagkollektion ECLIPSE geschaffen.

„Wir haben unseren Designansatz so entwickelt, wie wir es bei einem interaktiven Bühnenelement tun würden – etwas Alltägliches in ein besonderes Objekt zu verwandeln, das einen Übergang und eine Veränderung in unterschiedlichsten Innenräumen markiert“, so David Rockwell, Gründer und Präsident der Rockwell Group. „Mit einem Wendepunkt, der auf die menschliche Berührung reagiert, ist ECLIPSE ebenso angenehm in der Nutzung wie in der Betrachtung.“

Die Rockwell Group mit Hauptsitz in New York sowie Büros in Los Angeles und Madrid ist ein interdisziplinäres Architektur- und Designbüro, das bei jedem Projekt auf Innovation und gestalterische Vision setzt – eine Arbeitsweise, die sich auch in unserer gemeinsamen Kollektion widerspiegelt. Das neue, innovative und dennoch erfrischend einfache Design wurde mit dem Red Dot Design Award 2021 in der Kategorie „Best Product Design“ ausgezeichnet. Die Jury des renommierten Wettbewerbs urteilte: „Ergonomisch ausgereift und unkonventionell im Design überzeugt diese Türgriffserie auch in der Praxis.“

Der Mond war die Inspiration für die Formen der Serie ECLIPSE.

David Rockwell wurde in New York, USA geboren.

Seine Designphilosophie: Es geht darum, eine Situation - einen Prozess, ein Objekt oder einen Ort - aufmerksam zu beobachten und daran zu glauben, dass sie verbessert werden kann.

Produkte von David Rockwell

"Wir wollen etwas Zeitloses schaffen - einen modernen Klassiker - mit einem Wendepunkt, der auf die menschliche Berührung reagiert, wie ein Requisit au einer Bühne. Der Türgriff symbolisiert den Übergang und die Reise." - David Rockwell

Eine kurze Biografie des Designers

Die Arbeit von David Rockwell lässt sich kaum auf ein einzelnes Feld reduzieren. Seine bekanntesten Projekte bewegen sich zwischen Architektur, Innenarchitektur, Theater und Erlebnisdesign – und genau darin liegt ihre Besonderheit.

Ein frühes Beispiel für seinen Einfluss ist das Nobu in New York. Hier gelang es Rockwell, Minimalismus mit Wärme zu verbinden. Statt eines klassischen Luxusrestaurants entstand ein Raum, der gleichzeitig elegant und zugänglich wirkt – ein Konzept, das später weltweit kopiert wurde und das Image moderner Fine-Dining-Räume mitprägte.

Im Hotelbereich setzte er mit dem W New York Union Square Maßstäbe. Rockwell kombinierte historische Elemente mit zeitgenössischem Design und schuf eine Atmosphäre, die weniger wie ein traditionelles Hotel, sondern eher wie ein sozialer Treffpunkt funktioniert. Dieses Verständnis von Hotels als Erlebnisorte beeinflusste eine ganze Generation von Boutique-Hotels.

Auch in der Unterhaltungsbranche hat Rockwell deutliche Spuren hinterlassen. Für das Broadway-Musical She Loves Me entwarf er ein detailreiches Bühnenbild, das ihm einen Tony Award einbrachte. Seine Arbeit zeigt hier besonders klar, wie stark ihn das Theater geprägt hat: Räume werden bei ihm zu erzählerischen Werkzeugen, die Handlung und Emotion unterstützen.

Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist das Dolby Theatre in Los Angeles, bekannt als Austragungsort der Oscars. Rockwell war an der Neugestaltung beteiligt und verlieh dem Ort eine klarere Dramaturgie – vom Eintreffen der Gäste bis zur Inszenierung im Saal selbst. Auch hier steht nicht nur die Architektur im Vordergrund, sondern das Erlebnis als Ganzes.

Mit dem TED Theater zeigte er, wie Design Kommunikation beeinflussen kann. Der Raum ist so gestaltet, dass Nähe entsteht – zwischen Sprecher und Publikum ebenso wie zwischen den Zuschauern untereinander. Die Architektur tritt bewusst zurück und verstärkt dennoch die Wirkung der Inhalte.

Nicht zuletzt hat Rockwell auch im temporären und sozialen Design gearbeitet. Ein Beispiel dafür ist seine Initiative, modulare Strukturen für Gemeinschaftsräume zu entwickeln – Projekte, die zeigen, dass Gestaltung nicht nur ästhetisch, sondern auch gesellschaftlich relevant sein kann.

Was all diese Arbeiten verbindet, ist weniger ein einheitlicher Stil als eine klare Haltung: Räume sollen etwas auslösen. Ob Restaurant, Bühne oder Konferenzsaal – bei David Rockwell geht es immer darum, wie sich ein Ort anfühlt und wie Menschen sich darin begegnen.